Donnerstag, 31. Oktober 2013

Halloween - BIWYFI - braun

Letztens wollte ich im schönsten Sonnenschein, das noch viel schönere Herbstlaub fotografieren. Vögel zwitscherten und eine Krähe schrie - als sich plötzlich wie in einem Gruselfilm dieses Horrorszenario vor meinen Füßen auftat.


Na-gut, ihr habt recht!
Tatsächlich verdanke ich dies und die folgenden Bilder meinem inzwischen auch schon an den Blog denkenden Mann: "Da is' so'n Haus, da kannste Bilder machen."
Die liebevolle Deko hat sich sogar bis zum Radio Bremen rumgesprochen: *klick*

Und da terminlich alles so gut zusammenpasst schicke ich das Braun des Laubs zur Luzia Pimpinella - Fotoaktion und wünsche ich Euch großen und kleinen Halloween-Fans viel Spaß heute abend.
(Ich werde wohl einen Kürbis-Risotto kochen, mehr nicht...)







Morgen gibt es hier zum Allerheiligen noch einen Totenkopf - aber einen selbst-gemachten.
Schaut doch wieder vorbei!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Mokumé Gane Spannring mit Gold-Kugeln

Ich hatte Euch *hier* den Entwurf für einen Auftrag gezeigt.
Jetzt ist der Ring mit einer Kombination aus Mokumé Gane in 585 Gelbgold und 500 Palladium und der Form eines Spannringes fertig geworden.


Mehr schöne Handarbeiten gibt es heute wieder auf dem Creadienstag: *klick*

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Goldankauf oder Gold Recycling ?

Ich hab es wieder getan: Aus altem Schmuck meiner Kunden wird neues Gold für Ihre Eheringe!

Altgold einschmelzen

Dabei habe ich mich an diese vielversprechenden Werbe-Mail von letzter Woche erinnert:


Und an dieses wundervolle Video von Kaddi auf coldmirror, einem ihrer äußerst kreativen Video-Kanäle.



Wundervoll, oder?

Ganz ernsthaft die Hintergründe zum Goldankauf?

Zuerst einmal kann sich Jeder mit dieser Geschäftsidee selbständig machen. Es besteht keine vorherige Genehmigungspflicht oder eine benötigte Ausbildung.

Aber natürlich steht vor jeden Start eines Geschäfts die gewerbliche Anmeldung.

Diese ist immer mit einer Überprüfung verbunden, in diesem Fall muß ein Führungszeugnis und eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister vorlegen. Letzteres registriert alle bundesdeutschen Gewerbetreibenden zentral und kann damit sämtliche Tätigkeiten nachvollziehen.
Auch ein paar gesetzliche Vorschriften regeln den Goldhandel, wie der Vorbot von Hehlerei oder den Erwerb von Edelmetallen aus der Hand von Minderjährigen.

Dennoch rate ich gerne von  Zwischenhändlern ab.
Lieber sofort selbst zu einer Scheideanstalt gehen.

Und das hat neben der Gefahr eines -immer möglichen- Betrugs auch einen anderen Grund.
Es entstehen durch die Ankauf von Altgold Kosten.
Entweder investiert man selbst Arbeitszeit inklusive Nebenkosten in das Einschmelzen.
Oder man gibt das Altgold zu einer Scheideanstalt. Letztere muß natürlich auch eine Bearbeitungsgebühr für das Recyceln verlangen.

Je mehr Stationen also ihr Gold durchläuft, je mehr wird vom eigentlichen Wert abgezogen.

Ein weiterer Grund, warum ich meinen Kunden gerne die direkte Umarbeitung anbiete, ist daß ich hier als Service fast 1 zu 1 das vorhandene Material verrechnen kann.

Bei Ankäufen wird nur das prozentual enthaltene Feingold berechnet.
Will man also hinterher von dem erzielten Gewinn wieder ein Schmuckstück kaufen, muß man neben der Herstellung vom Stück selbst, auch die die Herstellung der gewünschten Legierung bezahlen.

Daher ist übrigens auch der direkte Vergleich der Börsenpreise am Weltmarkt für Edelmetalle mit Preisen in Ladengeschäften sehr hinfällig.
Oder kauft ihr eure Bananen im Supermarkt zu Aktienkursen?

Ein letzter Grund warum ich Gold in Briefen fragwürdig finde, ist die Frage des Verlustes. Haften muß hier immer des Versender.
Wertgegenstände sind in Briefen, ja auch in Einschreiben nicht "erlaubt", bzw ein Haftungsanspruch besteht hier nicht.
Alleine mit einem dhl-Päckchen oder -Paket ist eine Versand von Edelmetallen möglich. Und hier gilt zur Zeit eine Obergrenze für Schmuck von 500,- Euro, auch wenn man eine höhere Summe versichern lässt. Andere Paketanbieter haften zum Teil gar nicht für Schmuck. Alternativen bieten nur Wertkuriere.

Meine liebste Scheideanstalt ist übrigens in Hamburg: Die Firma Schiefer& Co. Aber diese hat eine eigenen Beitrag verdient.

Altgold bzw -Silber und Gekrätz eines Goldschmieds

Samstag, 19. Oktober 2013

Nachtlichter 10/13 - Der Duft nach Freimarkt

Nach was duftet Bremen?

Nach Fisch und Weserwasser?
Nach Hopfen und gebrannten Malz?
Oder nach gerösteten Kaffee und Frühstücksflocken?

Ja, das wäre Alles möglich. Aber wir sind in der 5. Jahreszeit und das bedeutet:

Gebrannte Mandeln und Zuckerwatte!

Das hätte ich nie gedacht, wie weit dieser Duft trägt, - bis ich am Freitag Mittag plötzlich mitten auf der Straße das Gefühl hatte in einer Bäckerei zu stehen.

Ischa Freimaak
Erst letztens hat Verena von La Petite Rose Freud und Leid der Nachbarschaft eines Volksfestgeländes beschrieben.
Nun, wir haben Glück. Auch wenn wir zum Freimarkt laufen können, unser Vorgarten ist sicher - weil dann doch zu weit weg.

Riesenrad in Findorff
Angetan hat es mir das Steiger Riesenrad. Nicht nur weil es mit 60 m Höhe das größte mobile Riesenrad ist, sondern weil mein Man mich letztes Jahr ganz romantisch auf eine Fahrt eingeladen hat. ♥


So ein Jahrmarkt ist je ein wildes Abbild unserer Träume. Oder gar unseres Lebens?
So möchte ich Euch heute ein paar Dinge zeigen, die man dort finden kann:
Glück, Gefahr, oder Sternenstaub? Und alles unter der Mondrutsche:




 
Heute ist Vollmond! Wie sieht es bei Euch aus?
 
Wer wie ich diesem nächtlichen Spiel mit Schatten und Licht verfallen ist, kann sich in den Kommentaren verlinken. Jeden Vollmond sammle ich Bilder, die zwischen dem Sonnenuntergang und dem Sonnenaufgang entstanden sind.


Vollmond heute in Bremen, 1.37
Nächster Vollmond am Sonntag
den 17. November 2013, 16.15 Uhr

Freitag, 11. Oktober 2013

12tel Blick im September

Nachdem die Sommerpostreise im heimatlichen Garten angekommen ist, wird es Zeit, den Stand der Dinge in unserem Garten zu zeigen:

Dafür möchte ich Euch mal zeigen, wie die beiden Ansichten zusammen hängen.
Erstens: Reihenhausgärten, unserer hat den zusätzlichen Luxus eines Balkons. Der Rasen mit dem lustigen Türmchen ist schon der Nachbargarten, hinter dem Turm und der Fahnenstange kommt der nächste Garten. Und so fort.
Hinter dem Häuschen und der Sichtwand liegt keine Ski-Piste, wie *Tabea am Anfang des 12tel Blicks* einmal vermutete, sondern die "Grünanlage" des westdeutschen Plattenbaus, der in der Querstaße steht.
Auf den Bildern mit unserem Garten sieht man ein bisschen die Balkonreihen desselben.

Dort war ne Menge los - ich hab endlich meine Gartenmöbel geölt - genau pünktlich im Frühherbst, oder?
Und ich plane eine leichte Umgestaltung der Anpflanzung - zu viele gleiche Rosen und zu viel Rosa! Ich werde mehr Bienen-freundliche Stauden pflanzen - Schließlich esse ich gerne Honig, da kann ich auch etwas für diesen tun.

Und wir haben die Wintergrillsaison eröffnet!
(Und seht ihr - mein Jäger und Sammler hat wieder Holz gefunden. Diesmal Reste einer Dachstuhlsanierung - es ist kuschelig warm bei uns im Haus!)

Hier also die zwei Collagen.
Jetzt fallen hier schon die ersten Blätter - also erfreut euch noch am schönen Grün!


Edit:

Ich hab ja ganz die große Version des Blicks in die Nachbargärten vergessen... Hoppla?!!
Hier kommt sie:

Montag, 7. Oktober 2013

Sommerpost - Heimat im Garten

Jede Reise geht einmal zu Ende.

Die letzte *Sommerpost- Mail-Art-Schachtel* schickt uns Kathrin von *Eigraviert* zu.

Mit ihr erinnert sie uns an ein elementares Element auf Reisen: das Essen, bzw dessen Zubereitung. 
Nicht nur bei ihr durfte sich ein der Gaskocher beim Zelten zur Freiluftküche verwandeln. 

Wenn das die tausend Kochshows wüßten, wie gut das schmeckt! 
Frische Luft, Etwas übergeschwappt, ein verbrannter Finger und dann genießen! (Wobei ich denke, unser Motorrad-tauglicher Gaskocher ist schon noch kleiner und damit schwieriger zu dressieren.)

Aber zum guten Schluß geht es dann doch Heimwärts. 

Gut, wenn man dort auch eine Ort zu Erholen hat. 
Wie Kathrin ihren Garten mit  - haltet euch fest - eine alte Zinnwanne inklusive Dusche! Eine ganz persönliche Wellness-Oase!

Könnt ihr Euch noch an die heißen Sommertage erinnern? Irgendwann mit 36°C im Schatten. Und dann so eine kalte Dusche! Ach, ja der Sommer!

So, jetzt sind alle Schachteln aus unserer Gruppe angekommen, Zusammenfassend kann man sagen, daß unsere Gruppe etwas Meeres-lastig ist. (Juhu!) 
Und das Sie ihre Lieblingsorte sowohl in der Ferne aber auch zu Hause finden kann. Was mich auch beruhigt. 
Fernweh und Heimat - das eine geht ohne das andere wohl schlecht.

Freitag, 4. Oktober 2013

Sommerpost - Fischland-Darss - Fisch am Freitag

Gemütlich lassen wir uns heute mit unserem Segelboot an den Strand von Ahrendshoop spülen.

Dort empfängt uns Anke von *Svanvithe*. Von ihrem Heimatort Ribnitz-Dammgarten ist sie die Landzunge Fischland-Darß solange entlanggefahren, bis sich die Strände von Bodden und Ostsee fast berühren. In diesem Zwischenraum liegt eingebettet das Künstlerdorf Ahrendshoop.
Lange feine Sandstrände hinter einer poetischen Steilküste, die regelmäßige Perlen der Buhnen, in der Ferne der Küstenwald erwarten uns auf der Meeresseite.

Ja, ich gebe es zu, es ist auch von mir ein Lieblingsort!

Und so gehe ich mit Euch ein wenig am Strand spazieren. Und wie wohl bei Jedem sind meine Hände und Taschen schnell voller Schätze.

  
Eine Baby-Miesmuschel, getrocknete Algen, ein Feuerstein, leider kein Bernstein, feiner Strandsand Schickt uns Anke.
Aber was ist das, was ich hier habe?

Ein versteinerter Seeigel.
Schon meine Mutter hat sich mit mir auf die Suche nach solch ganz besonderen Goldstücken gemacht.
Und eine große Hilfe bei der Auswertung der Funde ist dieses kleine Büchlein:

Mit viel Liebe zu ihrer Heimat beschreiben der Geologe Rolf Reinicke und seine Frau Inge ihre eigenen Fundstücke: von einfachen Gesteinssorten über Versteinerungen und dem berühmten Bernstein bis hin zu den Eigenarten der Ostsee, wie die Hühnergötter:

Doch jetzt setzten wir uns erst einmal zusammen in eines der gemütlichen Cafés im Ort und lassen uns von Anke beibringen, wie dieser tolle Fisch gefaltet wird!

Und weil er so schön ist, darf er noch schnell zu *Andiva* schwimmen.
Weitere Sommerpost ist wie immer *hier* zu finden

Werbung: Wer über diesen Link bei Amazon bestellt, spendiert mir einen Kaffee...  
Dankeschön! 

  

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Reich an Büchern

Ja, ich gebe es zu: ich sammel Goldschmiede- und viele anderen Kunstbücher.
Alles was meine Kreativität beflügelt.
Auch Bücher von Künstlern, die ich sehr bewundere. Englischsprachig, wenn es so erhältlich ist.

 
Mein erstes Goldschmiedebuch war der Brepohl. Ich hab es Euch in einem der ersten Blogbeiträge gezeigt.

Für diese ältere Ausgabe aus den 80igern 8rechts) mußten meine Mutter und ich von Frohnau an den 17. Juni fahren. Quer durch halb Berlin, das war auch damals bestimmt eine Stunde Fahrzeit.
Dort an unserem Ziel lag die internationale Buchhandlung. Der einzige Buchladen in der großen Stadt West-Berlin, der Bücher über die Grenzen bringen konnte. Auch Bücher über die innerdeutsche Grenze, denn Herr Brepohl veröffentlichte in der DDR.
Bestimmt schon 6 Wochen später konnten wir mein Exemplar abholen. Das war schnell, wir hatten Glück.

Wie schön ist es da heute - das Internet zeigt uns unglaublich schöne Bücher aus aller Welt. Wir erfahren nicht nur, daß es sie gibt, wir können sie auch ein bischen im virtuellen Raum durchblättern.
Und ja, wenn wir wollen sind sie schon am nächsten Tag bei uns. (wobei mir auch in drei, vier Tagen reicht - ein bischen Vorfreude braucht auch seine Zeit!)

Also um es kurz zu machen, ich möchte hier meinen Vorsatz Euch meine Lieblingsbücher vorzustellen, morgen einmal umsetzen. Und weil ich den Bücherriesen wegen den oben genannten Gründen mag und es als Selbständiger halt auch immer wichtig ist, etwas Geld zu verdienen, habe ich mich für ein Amazon-Partnerprogramm angemeldet.

Die Folgen für Euch? Erstmal Keine, außer daß in einer Buchbeschreibung ein, zwei Links zu der Buchangebotsseite vorkommen. 

Natürlich kenne ich die Argumente um die Monopolstellungen der Großanbieter. Und an die Kämpfe der Einzelkämpfer, wie die kleinen selbständigen Buchhandlungen. Bin ich doch auch Einer dieser Einzelkämpfer.

Und ich denke, jammern hilft nichts. Jeder muß seinen Weg finden, mit diesem Konflikt umzu gehen. Also fühlt Euch frei, Euch die Bücher im Internet zu betrachten, um sie dann im nächsten Buchladen zu bestellen.

Oder ihr geht den Weg über die Links in meinem Blog und spendiert mit damit eine Provision von min 5%, aber maximal 10€. Wer die genauen aktuellen Bedingungen wissen will, oder selbst an solchen einer Zusammenarbeit interessiert ist, schaut *hier* nach.

Für mich ist es wie eine Einladung zum Kaffee. Und daß ist doch eine schöne Belohnung fürs lange tippen, oder?

Dienstag, 1. Oktober 2013

Sommerpost - Segelboot

 Woran kann man Landratten von Fischköpfen unterscheiden?
An einem korrekt geknüpften Knoten!

Hier zeigt uns Birka zuerst wie gut diese Knoten halten  - und sich auch wieder lösen lassen.

Und schon entfaltet sich ihr Lieblingssommerort - ein Segelboot auf dem hohen Meer!

Ihre Reise ist schon ein paar Jahre her. Doch hört sich ganz fantastisch an: Entlang der südwestenglischen Küste von Hafen zu Hafen.
Und sieht sooo klasse aus!

Immer wenn ich am Meer stehe, bewundere ich den weiten Horizont.
Ich denke, das ist der größte Unterschied zum Binnenland. Unendliche Weiten - jedenfalls scheinbar.

Und daher nutzt ich das kleine Boot, um in diese Ferne einzutauchen.

Leinen los, setzt das Großsegel, bereit zu Halse!


Danke für diese Fantastische Schachtel der Sommerpost - weiter geträumt wird *hier*

PS
Birka hat noch keinen Blog - daher auch kein Link... Ihr könnt ihr ja hier schrieben, wie Euch ihre Schachtel gefällt!
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